Belichtungszeit berechnen

Die Berechung der korrekten Belichtungszeit bei bewegten Bauteilen verhindert unscharfe Bilder. Diese entstehen, wenn während der Belichtung im Bildbereich der Kamera sich die Pixel verschieben. Je nach Anwendungsfall sind unterschiedliche Toleranzen möglich. Ein Smear-Effekt von 1 Pixel ist meistens mit dem Auge nicht mehr sichtbar, beeinflusst aber bereits negativ Präzisions-Messergebnisse. Für viele Standardanwendungen ist dieser Wert jedoch akzeptabel. Sinnvolle Belichtungszeiten für CCD-Kameras liegen etwa zwischen 50 µs bis maximal 500 ms. Typische Werte in der Praxis für "Normal-Anwendungen" sind meist zwischen 0,1 bis 20 ms. Mit CMOS-Sensorsen lassen sich auch kürzeste Belichtungszeiten von bis zu 1µs realisieren.

Sollte die Belichtungszeit größere Werte ergeben (z.B. 50ms), darf natürlich jederzeit kürzer belichtet werden (z.B. 5ms), falls genügend Licht vorhanden ist. Längere Belichtungszeiten sind ebenfalls zu vermeiden, da auch Vibrationen ebenfalls im Bild sichtbar werden könnten.


Hinweis: Kommazahlen bitte mit Punkt eingeben!


Sensorgröße in Pixeln (in Transportrichtung des Bandes):
Max. zulässige Unschärfe in Pixeln:
Länge des Prüfobjekts in mm:
Bandgeschwindigkeit in mm/ sec: :

Mindest-Belichtungszeit der Kamera:

Weitere Erläuterungen und Details zur diesen Berechnungen finden Sie im Kapitel Belichtungszeit Flächenkamera.
 
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